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Zugunglück in Langenhorn 2002

Am Abend des 16.12.2002 ereignete sich im nordfriesischen Bahnhof Langenhorn ein schweres Zugunglück. Aber es gab trotz der schweren Schäden Gott sei Dank nur drei Verletzte. Der Lokführer wurde allerdings schwer verletzt. Die Rettungskräfte waren schnell vor Ort, Rund hundert Helfer und zig Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Polizei, BGS und THW mußten sicherlich bis in den nächsten Tag hinein Aufräumarbeiten leisten. Soweit bekannt, ist ein Güterzug entgleist, ein Regional-Express raste in die Unfallstelle. Mehrere Personenwaggons wurden teilweise auf- und umgerissen. Der Zug war sicherlich sehr schwach besetzt, sonst wären bestimmt mehr Opfer zu beklagen. Zwei Waggons wurden teilweise völlig zerstört. Der Regionalzug kam erst mehrere Hundert Meter hinter dem Bahnhof Richtung Bredstedt zum Stehen. Der Güterzug verlor auf ca. 1000 Meter mehrere Anhänger, die auf der ganzen Länge auf Feldwegen und den Gleisen verteilt worden. Auch die Ladung und große Unfall-Schrottstücke verwüsteten Teile des Bahnhofsgeländes, der Feldwege und der Bäume. Der Güterzug kam am Bahnhofsausgang Richtung Niebüll zum Stehen. Die Rettungskräfte hatten inzwischen ein Einsatzzentrum aufgebaut und koordinierten zuammen mit Bahnbediensteten die Aufräumarbeiten. ZugunglückDie Unfallursache ist noch nicht bekannt, laut Aussage des BGS lagen aber unbekannte Gegenstände auf der Strecke. Mehrere TV-Teams waren sofort zur Stelle und filmten die Unfallstelle. Ein Ersatz-Busfahrdienst ist eingerichtet, es sah nicht so aus, das die Strecke schon am Morgen wieder zum Berufsverkehr frei wäre. Damit ist aber auch der gesamte Verkehr von und aus Richtung Westerland / Sylt unterbrochen

Fotos: Stefan Carstensen / Mario De Mattia

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Der Morgen danach... Das "Wunder" von Langenhorn! Einige Radiostationen sprachen am nächsten Tag vom "Wunder" von Langenhorn. Laut Aussage der örtlichen Feuerwehr hat Langenhorn aber auch wirklich, wie hier links schon beschrieben, Glück im Unglück gehabt. Es gab zwar Millionenschäden, aber da alleine in Langenhorn gerade ca. 20 Fahrgäste ausgestiegen waren, hielten sich zum Zeitpunkt des Unfalls nur noch etwa 20 Passagiere im Zug auf. Und auch von diesen Insassen hatten ja die meisten Gäste ebenfalls Glück gehabt. Am schlimmsten traf es den Zugführer, der mit dem Triebwagen voll in den Güterzug fuhr. Inzwischen haben Beamte des BGS und der Kripo u.a. die weitere Suche nach der Ursache des Unfalls aufgenommen. Das gesamte Bahnhofsgelände ist abgesperrt, die Beamten drehen derzeit dort jeden Stein um. Die Unfallstelle ist noch nicht zur Räumung freigegeben. Es hieß zunächst, das ein gewollter oder mutwilliger "Streich" nicht ausgeschlossen wäre, da auf der Strecke unbekannte Gegenstände gefunden wurden. Wahrscheinlich hat nach Auskunft der Bahn sich aber ein Container auf einem Waggon des Güterzuges quergestellt. Auf diesen Container prallte dann der Regionalzug. Umweltschäden soll es nicht gegeben haben, die Kesselwagen (gefüllt mit Diesel und Butan), auch der umgekippte am Bahnübergang, verloren keine Flüssigkeiten Der Morgen zeigte dann auch das gesamte Ausmaß der Zerstörung. Der Unfall verursachte viele Flurschäden, Bahnübergang, Bahnsteige, Signalanlagen wurden zerstört oder einfach niedergewalzt.



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