Seit Philadelphia vor fast 45 Jahren nach Deutschland
kam, hat er wie kaum ein anderes Milchprodukt die Kühltheken des Handels
ebenso erobert wie die häuslichen Kühlschränke. Ob als purer
weißer
Philadelphia oder verfeinert mit Kräutern, als Doppelrahmstufe oder als
leichte Variante; verzehrt auf Brot, als Zutat beim Kochen oder
als leckere Philadelphia-Torte - der himmlisch-leckere Klassiker ist heute
von unserem täglichen Speiseplan nicht mehr wegzudenken.
Wie alles begann
Philadelphia wurde erstmals 1880 in Chester im US-Bundesstaat
New
York hergestellt. Das Produkt überzeugte, die traditionelle Sortenbezeichnung
"Quark" oder "Schichtkäse" passte allerdings nicht
zu diesem neuen Frischkäse und so nannte ihn ein pfiffiger Ladenbesitzer
namens Reynolds wenig später nach der amerikanischen Stadt Philadelphia.
Das klang nicht nur gut, sondern die Stadt
Philadelphia galt Ende des 19. Jahrhunderts auch als Inbegriff von Natürlichkeit
und Unternehmergeist und stand gleichzeitig für
handwerkliche Käsetradition. Und so war die Marke Philadelphia geboren.
Im Jahr 1928 übernahm die Firma Kraft die Phenix Cheese Corp. und damit
die Produktionsstätte von Philadelphia. Durch
flächendeckendes Marketing schaffte es Kraft, die Marke Philadelphia
in ganz Amerika bekannt zu machen.

Inzwischen ist Philadelphia die weltweit führende
Frischkäsemarke. In den USA, in Deutschland, Österreich und der
Schweiz gilt Philadelphia als beliebtester und bekanntester Frischkäse
am Markt.
Seit 1962 gibt es das Rezept für die köstliche Philadelphia-Torte.
Das Originalrezept wurde von den "Kraft Kitchens" in Chicago ausgearbeitet
und in der deutschen Kraft Versuchsküche (Kraft Ideen Center) an die
in Deutschland üblichen Verzehrsgewohnheiten angepasst.


