Historische Arbeitsgruppen des Nordfriisk Instituut tagen in Bredstedt
Das Ende des Krieges – der Anfang des Friedens: Nordfriesland 1945
BREDSTEDT (NfI). Vor 60 Jahren, im Frühjahr 1945, sahen sich auch die Menschen in Nordfriesland der dramatischen
Situation am Ende des Zweiten Weltkrieges gegenüber. Wie es damals in Nordfriesland zuging und was die Forschung darüber zu
berichten weiß, ist Thema einer Zusammenkunft am Sonnabend, 30. April, ab 13.30 Uhr im Nordfriisk Instituut in Bredstedt. Auf
der Veranstaltung der Instituts-Arbeitsgruppe Geschichte spricht AG-Vorsitzender Sönnich Volquardsen, Tetenbüll, zum Thema
„Neubeginn in Eiderstedt. Erzählungen von Flucht und Vertreibung“. Der in Mildstedt lebende Historiker Dr. Christian Martin Sörensen berichtet über „Das Ende des Krieges in und um Husum“. Holger Piening, Journalist und Heimatkundler, schildert unter
dem Titel „Nicht gefangen und nicht frei“ die Halbinsel Eiderstedt als Internierungslager für deutsche Soldaten. AG-Sekretär Fiete Pingel stellt Bücher und Schriften zum Thema „Nordfriesland 1945“ vor.
Bereits ab 9.30 Uhr kommt die Instituts-AG Genealogie zu ihrer Genealogischen Tauschbörse zusammen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.