Neuer Minderheitenbeauftragter Hans-Peter Kemper zu Gast im Nordfriisk Instituut
Unterstützungswürdige Arbeit
BREDSTEDT (NfI). Das Nordfriisk Instituut sei unterstützungswürdig und leiste Grundlagenarbeit auf hohem Niveau.
Das erklärte der neue Minderheitenbeauftragte der Bundesregierung, der Bundestagsabgeordnete Hans-Peter Kemper, nach seinem ersten Besuch der Bredstedter Einrichtung. Er wurde dabei von den Vorsitzenden der friesischen Vereine
Nordfrieslands über ihre Arbeit informiert.
Zu Beginn erläuterte Prof. Dr. Thomas Steensen Besonderheiten der friesischen Sprache, Grundzüge der
nordfriesischen Geschichte und Schwerpunkte der Institutsarbeit. Ingwer Nommensen stellte die Arbeit des Friesenrats vor, der sich immer mehr zu einem übergreifenden Gremium für die friesischen Bestrebungen entwickelt habe. Hans
Otto Meier gab einen Überblick über die Geschichte des 1902 gegründeten Nordfriesischen Vereins. Jörgen Jensen Hahn betonte die Bedeutung der friesischen Spracharbeit in der Friisk Foriining. Thede Boysen stellte heraus, dass im Verein Nordfriesisches Institut ehren- und hauptamtliche Arbeit zusammenfließe.
Der Minderheitenbeauftragte, der von Dr. Detlev Rein aus dem Bundesinnenministerium und der
schleswig-holsteinischen Minderheitenbeauftragten Renate Schnack begleitet wurde, zeigte sich beeindruckt von der vielfältigen Arbeit. „Man baut hier auf Tradition und entwickelt zugleich Visionen für die Zukunft“, lautete seine Bilanz.
Info
Berliner Besuch in Bredstedt, von links: Dr. Detlev Rein, Hans-Peter Kemper, Renate Schnack, Ingwer Nommensen,
Prof. Dr. Thomas Steensen, Thede Boysen, Hans Otto Meier, Jörgen Jensen Hahn
(Foto: Marlene Bierbach, Nordfriisk Instituut)