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Der Countdown läuft: Bald geht es weiter

Handball-Bundesliga: Der Meister wird vermutlich aus dem Norden kommen

Aktuell steht die SG Flensburg-Handewitt ausgezeichnet da: Platz 3 mit nur einem Sieg weniger als die Rhein-Neckar Löwen. Der THW Kiel führt die Tabelle einmal mehr an; die Chancen, dass der Titel im Frühling 2015 in die direkte Umgebung Nordfrieslands wandert, sind also nicht gerade klein.

Der Countdown läuft: Bald geht es weiter


Die enge Tabellenspitze sorgt derweil für spannende Wochen bis zum
Finale. Fans dürfen bei digibet.com mitfiebern und dabei noch ein wenig Geld verdienen. Doch man muss sich gedulden: Die DKB-Bundesliga startet erst am 11. Februar in die Rückrunde.

Dazu ein Blick auf die Partien des Spitzen-Trios:

  • Tabellenführer Kiel trifft auswärts auf den MT Melsungen. Melsungen ist derzeit auf Platz 6; ein Spaziergang wird es also auch für die Kieler nicht. Dennoch sind die Nordlichter die klaren Favoriten, so wie in praktisch jeder Partie der Saison – die Rekordsaison 2011/12 ist schließlich bis heute unvergessen.

  • Die Rhein-Neckar Löwen empfangen den Bergischen HC. Der HC konnte in dieser Saison erst neun von 21 Spielen gewinnen – diese jedoch allesamt zu Hause. Die Heimstärke des HC sollte den Löwen also trotz Tabellenplatz 12 des Gegners Warnung genug sein.

  • Zumindest auf dem Papier hat die SG Flensburg-Handewitt den einfachsten Start vor sich. Auswärts bei der TSG Lu-Friesenheim wäre alles andere als ein Sieg eine Enttäuschung. Jedoch steht Friesenheim bereits jetzt mit dem Rücken zur Wand: Platz 16 bedeutet den Abstieg, doch da die TSG punktgleich mit Minden auf dem rettenden 15. Platz ist, ist der Sprung in den grünen Bereich greifbar nahe – an Motivation gegen die starken Flensburger wird es also nicht fehlen.

 



Foto: Handball-Bundesliga: Der Meister wird vermutlich aus dem Norden kommen


Foto: N.Schmitz  / pixelio.de

Jugendarbeit als Basis für die Zukunft


Im besten Fall kann Flensburg-Handewitt also schon am ersten Spieltag der Rückrunde auf den zweiten Platz vorrücken. Die Tabellenspitze wäre damit in norddeutscher Hand; auch aus nordfriesischer Sicht ein angenehmes Szenario. Dennoch denkt die sportliche Leitung des Vereins nicht ausschließlich an die nächsten Monate. Der Horizont reicht weiter, schließlich will man in Zukunft gut gerüstet sein, um die Schwergewichte der DKB-Bundesliga dauerhaft angreifen zu können. Und das geht nur mit gezielter Nachwuchsförderung. Am 9. Januar 2015 wurde die SG erneut für ihre herausragende Jugendarbeit ausgezeichnet. Bei dem verliehenen Zertifikat handelt es sich um eine Art Gütesiegel, das die Bedingungen für Jugendspieler im Verein als erstklassig bewertet. Es wird seit 2007 verliehen, die SG erhielt das Prädikat seitdem jedes Jahr.